APRÈS CHURCH auf dem KunstHofKöpenick am 04.09.2022: Harald Wandel

APRÈS CHURCH auf dem KunstHofKöpenick am 04.09.2022: Harald Wandel

Das war eine kurze Nacht für das KunstHof Team nach dem aufregendenTag gestern mit unserem Aggregationskonzert. Aber wir sind ja nich ganz doof, wir wussten, vorher, dass wir etwas in den Seilen hängen würden.

 

Und was tut man dagegen???

 

Man holt sich Freude und Energie ins Haus um sich den Kopf freipusten zu lassen. Oder um sich Horizonte zu eröffnen. Und genau das tat Harald Wandel…oder STOP…Nein…den ersten Horizont eröffnete unser Freund Arno Schmidt mit dem gleichnamigen Lied “Horizont”, um dann in der Manier großer Entertainer Harald die Bühne zu offerieren.
Was dieser gerne annahm, alles andere wäre auch blöd gewesen, hatten wir ihn doch eingeladen. Und so wandelten dann also beide, also Arno an der Gitarre und Harald an einer eben solchen und mit einem Mikrofon vor dem Mund mit uns durch den Vormittag.

 

Durch Zeit und Raum, von damals bis heute, von Canossa bis Rostock.

Wir wurden Zeuge der ersten Versuche des kleinen Harald “erworbenes Wissen umfassend umzusetzen”, damals in seiner POS als Kosmonaut im Schrank auf dem Weg ins Weltall mit dem Mädchen aus der 5b. Und siehe da, vom Klassentadel, über “Yeah Yeah Yeah” bis hin zur neuen und unerwarteten Anerkennung in der Dorfgemeinschaft durch das “mit tun” in einem DEFA Film ist es oftmals nur ein Katzensprung, der vom Klassenzimmer über eine enge Kammer mit dem Fundstück namens Gitarre, die “Bewährung in der Arbeiterklasse”, zur “Unbesieglichen Schrift” führt und am Ende doch noch im Frieden landet.
Wobei damit eben lediglich der innere Frieden gemeint ist. Leider gibt es ja genug von Krieg und Frieden zu erzählen, was Harald auch ausgiebig in seinen Liedern beschreibt. Und das schließt ganz gut den Rahmen zum am Anfang erwähnten Aggregationskonzert, was uns allen noch in den Knochen und Köpfen steckte und dennoch….nein…wir beenden den Konzertbericht nicht mit diesem traurigen Thema.

Statt dessen mit Zuversicht und Optimismus

und mit einem der letzten Lieder, was Harald auf dem KunstHof spielte. Seinem Traum vom “Machandeltal”. Ja..in der Tat, das wäre was für uns. Zumindest für uns können wir sagen, wir versuchen es lieber Harald. Jede Woche auf unserem KunstHof, der irgendwie auch ein Machandelhof ist.

Danke Harald, dass Du uns Freude bereitet hast, danke auch Dir, Arno, für die wunderbare Begleitung an der Gitarre und das Entrée.

Wir sehen uns wieder!

weitere Veranstaltungen unter: https://kunsthofkoepenick.eu/veranstaltungen/

Fotos: Dietmar Marquardt