APRÈS CHURCH auf dem KunstHofKöpenick am 10.07.2022: CHRISTOPH SCHENKER

APRÈS CHURCH auf dem KunstHofKöpenick am 10.07.2022: CHRISTOPH SCHENKER

Und diesmal war alles etwas anders: Ein wenig kühler, als die letzten Wochen, eine Sonne, die sich nicht entscheiden konnte, ob sie gehen oder bleiben wollte, als ob sie zu viel „should i stay or should i go“ inhaliert hätte, ein Publikum, was den Hof erst auf den letzten Glockenschlag (dann aber richtig) füllte und nicht zuletzt, ein Konzert, welches wir so wirklich noch nie hatten!

CHRISTOPH SCHENKER / 1 CELLO- 12 CELLISTEN?!

Ein Vormittag für Solocello + Liveelektronik

Wie versprochen, definierte Christoph Schenker das Cello in seinem Sinne: Eben kein Verharren in klischeehaften klassischen, jazzigen, rockigen Spieltechniken, aber doch die zügellose Verwendung sämtlicher Klischees als Baukasten für frische Cellomusik aus dem 21. Jahrhundert.

Das Eis war schon nach dem ersten Stück gebrochen, als Christoph uns hier in unserem „EISERN Land“ gestand, dass er ja Fan vom Brauseclub ist. Nun, erstens war das Geständnis so charmant, wie überhaupt sein Umgang mit dem Publikum am weiteren Vormittag, und zweitens sind wir ja durchaus Kummer gewohnt, haben wir doch selbst zwei Herthaner in unserem Verein 🙂

Noch dazu kommt Christoph aus Leipzig, da kann man also nix machen…Schwamm drüber.

Wer jetzt meint, das spielt alles sowieso keine Rolle und hat hier nichts zu suchen….

FALSCH GEDACHT……Es stellte sich nämlich heraus, dass es ein Stück in Christophs Œuvre gibt, welches noch keinen Namen hat. Und so kam postwendend ein wunderbarer Vorschlag für die Benennung: „ALTE FÖRSTEREI“.

Ein Schmunzeln darüber konnte sich Christoph nicht verkneifen, versprach jedoch, es sich zu überlegen, je nachdem wie der Vormittag verlaufen würde. Tja…wir sagen mal so. Er verlief SUPER, also…aus der Nummer kommst Du nicht mehr raus Christoph!

Das Publikum hatte nämlich genauso viel Spaß wie Du, der Applaus war laut, die Zugabe-Rufe ernst gemeint (Insider) und als der Vormittag dann auch noch mit einer wunderbaren Version von David Bowies Space Oddity endete, hatte auch noch der und die letzte Gänsehaut.

Rundherum also ein gelungener Après Church Vormittag. Wir sind uns sicher, wir sehen uns wieder!  Und bis dahin ist dann vielleicht auch der Text für den zwölften Song fertig!

DANKE CHRISTOPH SCHENKER!!!

PS: Falls Dir ALTE FÖRSTEREI als Songname doch zu sperrig sein sollte, wie wäre es mit KunstHofKöpenck 🙂

weitere Veranstaltungen unter: https://kunsthofkoepenick.eu/veranstaltungen/

Fotos: Dietmar Marquardt
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